Bankspesenglossar

Ziel dieser Publikation ist es, Sie als Unternehmer, Manager oder Mitarbeiter mit Finanzverantwortung darin zu unterstützen, die Preispolitik Ihrer Bank kritisch zu hinterfragen, und so auch Ihre Verhandlungsposition im Bankgespräch zu stärken. Services und Produkte kosten Geld, das will hier auch niemand in Frage stellen. Die Frage, die uns hier vielmehr interessiert, ist, welche Preise fair und konkurrenzfähig sind und wie es Ihnen als Bankkunden möglich ist, Schärfe in die teilweise immer noch recht verschwommene Preis- und Spesenlandschaft der Banken zu bekommen.


Da wir nichts Vergleichbares am Markt finden konnten, haben wir mit diesem Booklet nun versucht, praxisrelevantes Detailwissen, das um das Thema Bank und Bankspesen kreist, zusammenzutragen. Die Glossarform soll Ihnen ermöglichen, die einzelnen Begriffe, die Ihnen unterkommen mögen, möglichst einfach nachzuschlagen. Im letzten Abschnitt haben wir einigen geläufigen Bankprodukten typische (Teil-)Spesen zugeordnet, was eine alternative Orientierung erlaubt – und Sie zusätzlich ermuntern soll, Ihre eigenen Spesen im Detail aufzuschlüsseln für einen tatsächlichen Kostenvergleich!

 

Einleitung Bankspesenglossar

Lange genug haben Banken vor allem in Österreich ungerechtfertigte Spesen verrechnet. Die Phantasie der Banker kannte bei der Konditionengestaltung keine Grenzen. Dieses Zeitalter des Spesenwildwuchses am Bankensektor ist vorbei.

 

Spätestens mit der Entscheidung der Europäschen Kommission zum Lombard Club gegen acht österreichische Banken im Jahr 2002 (nachzulesen unter Link oder http://europa.eu/press_room; Suche-Kennung: IP/02/844 Lombard Club)weht ein schärferer Wind in der Branche.

 

Und auch die jüngste Entscheidung des österreichischen Kartellgerichts im Debit-/Kreditkartenbereich (nachzulesen unter: Link) beweist eindrücklich, wie eines der letzten ersessenen Monopole im Finanzbereich aufgebrochen ist.

 

Generell wurde der europäische Finanzmarkt mit der Einführung des Euro im Jahr 2002 kontinuierlich internationaler und transparenter. Der ursprüngliche Angebotsmarkt hat sich durch viele Finanzintermediäre und durch die zunehmende Konkurrenz nun auch in Europa zum Nachfragemarkt entwickelt. Marktregulierungen, weitgehend einheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen in der Eurozone und auch das Internet tragen ihr Übriges dazu bei, dass Bankprodukte und damit auch deren Konditionierung zunehmend vergleichbar werden. Finanzmanagement ist in den letzten Jahren zu einem erlernbaren Handwerk geworden.

 

Überdies sind Banken in zunehmendem Maße der Konkurrenz mit Nichtbankunternehmen ausgesetzt. Diese Non- und Nearbanks erbringen traditionelle Marktleistungen der Bankwirtschaft. Beispielsweise bietet die deutsche Volkswagen Bank ihren Kunden nicht nur Finanzierungsmöglichkeiten für Kfz an, sondern positioniert sich auch als Direktbank mit den Produkten Tages-, Festgeld, Sparbriefe, Reiseschecks und Kreditkarten.

 

Ein weiterer Trend im Firmenkundengeschäft ist das Inhouse oder Corporate Banking: Große, international tätige Industrieunternehmen höchster Bonität bauen ihre Finanzabteilungen in Richtung einer Eigenerstellung von Leistungen, die ursprünglich von Banken bezogen wurden, aus. Diese Inhouse Banken verwalten nicht nur Gelder, sondern decken sehr aktiv eine breite Range an Produkten in den Bereichen Währungsmanagement, Finanzierung und Zahlungsverkehr ab.

 

All diese Faktoren kommen dem Bankkunden zugute: Bankgeschäfte sind nichts Heiliges mehr, Devotismus nicht angebracht.

 

Nur jene Banken werden dem verstärkten Wettbewerb gewachsen sein, die erkennen, dass ihre Kunden – Unternehmen wie Private – keine Bittsteller, sondern Geschäftspartner sind, die von ihren Banken – wie von anderen Lieferanten auch – gute Leistungen zu fairen, nachvollziehbaren Preisen und Verhandlungen auf Augenhöhe verlangen.

 

Quelle: Auszug aus Bankspesenglossar, ISBN: 978-3-901880-64-3, von Dr. von Arland

 

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ERFOLGREICHE PROJEKTBEISPIELE AUS 2017

02/2017: Produktions-unternehmen senkt IT-Kosten um -27%

 

03/2017: Handelsunter-nehmen senkt Energiekosten um -12% 

 

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05/2017: Produzent

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